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Aluminium in Deodorants wird immer wieder verdächtigt, Brustkrebs auszulösen. Wissenschaftlich belegt ist ein solcher Zusammenhang bisher nicht.
Bei Menschen mit Asthma kommt es immer wieder zu Atemnot. Kann Schwarzkümmel helfen, die Krankheit besser in den Griff zu bekommen?
Eine Hyposensibilisierung kann wahrscheinlich helfen, die Beschwerden bei Pollenallergie etwas zu lindern.
Die „Matrix-Therapie“ soll Muskelverspannungen, Kreuz- und Bewegungsschmerzen lindern. Jedoch: Die positive Wirkung ist weder belegt noch plausibel.
Australische Beeren gegen Krebs – eine tolle Schlagzeile. Ob ein bestimmter Inhaltsstoff aus den Blushwood-Beeren Menschen tatsächlich gegen Hautkrebs hilft, wird allerdings derzeit erst getestet.
Stress soll den Grünen Star (Glaukom) ungünstig beeinflussen. Jedoch: Ob Entspannungsübungen bei der Augenerkrankung helfen können, ist kaum erforscht.
Helfen Kinesiotapes gegen chronische Schmerzen im unteren Rücken? Die aktuelle Studienlage deutet an, dass die dehnbaren „Klebebänder“ nicht gegen Kreuzschmerzen wirken.
Einfach immer Orangensaft trinken und sich dadurch gegen Demenz schützen? Wäre schön, ist aber nicht belegt.
Mittel aus der Papaya werden zur Linderung von Verstopfung, Blähungen oder Gastritis beworben. Eine positive Wirkung der Papaya auf die Verdauung ist jedoch nicht belegt.
Granatäpfel schmecken nicht nur gut, sie sollen auch erhöhten Blutdruck senken können. Für eine solche Wirkung gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege.
Der neue Wirkstoff Erenumab wird als „Migräne-Impfung“ angepriesen. Wie gut kann der Antikörper Schmerzattacken tatsächlich verhindern?
Hunde können lernen, wie die Atemluft von Menschen mit Lungenkrebs riecht. Ob diese Früherkennung den Betroffenen spürbare Vorteile verschafft, lässt sich auf Basis der aktuellen Studienlage nicht sagen.
Fleisch und Fleischprodukte lösen angeblich Darmkrebs aus. Sind Wurst und Schnitzel gesundheitsschädlich? Wir haben uns die Fakten angesehen.
Eine Pflanze soll gegen die Zuckerkrankheit helfen: der Jambulbaum. Wir haben recherchiert, ob es aussagekräftige Studien zur Wirksamkeit gibt.
Eine Umstellung auf ballaststoffreiche Ernährung oder die Einnahme von Flohsamen oder Weizenkleie sollen Darmkrebs vorbeugen. Studien sprechen gegen diese Theorie.
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind Darmentzündungen, die sich nicht heilen lassen. Fremder Stuhl könnte die Beschwerden zumindest bei Colitis ulcerosa lindern.
Die HPV-Impfung senkt das Risiko für Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs. Wahrscheinlich schützt die Impfung langfristig auch vor Krebs. Doch der Schutz ist nicht vollständig.
Das Bakterium Clostridium difficile kann wiederkehrende, schwer behandelbare Durchfälle verursachen. Eine Stuhltransplantation könnte helfen.
Detox-Kuren sollen den Körper „entgiften“. Welche Gifte gemeint sind, ist jedoch unklar. Ein gesundheitlicher Nutzen von Detox-Kuren ist nicht belegt.
Aroniabeeren schmecken zwar nach Medizin – herb und säuerlich. Aroniasaft soll gegen Blasenentzündungen wirken. Doch für diese Wirkung fehlen Belege.
Beim Intervallfasten wird abwechselnd normal gegessen, dann wieder streng auf Kalorien geachtet. Dies dürfte wirksam zum Abnehmen sein. Das Gewicht geht wahrscheinlich runter wie bei einer „normalen“ Diät.
So manche Schwangere setzt auf Akupunktur, um die Geburt einzuleiten. Bisherige Studien zeigen jedoch, dass das wahrscheinlich nicht funktioniert.
Allgemeine Gesundheits-Checks für Erwachsene sollen Krankheiten und Todesfälle verhindern. Doch die Programme haben nicht die erhoffte Wirkung.
Masern können gravierende Spätfolgen haben, darunter die Gehirnentzündung SSPE. Die tödliche Erkrankung gilt als selten. Aber wie selten ist sie wirklich?
Mammografie-Screening hat die Früherkennung von Brustkrebs zum Ziel und soll Todesfälle verhindern. Die Reihenuntersuchung hat Chancen, aber auch Risiken.
Schwangeren wird häufig empfohlen, vorbeugende Damm-Massagen durchzuführen. Dies soll weit verbreiteten Geburtsverletzungen entgegenwirken.
Weihrauch wird nicht nur für religiöse Zwecke verwendet. Er könnte auch bei schmerzhafter Gelenksabnutzung helfen. Die Wirkung dürfte allerdings nur gering sein.
Kuren mit Radon werden intensiv beworben. Dass das radioaktive Gas die belastenden Gelenksschmerzen bei Rheuma spürbar lindern kann, ist jedoch wenig wahrscheinlich.
Laut Medienberichten erhöhen Süßstoffe möglicherweise das Risiko für Diabetes. Was ist dran an diesem Verdacht?
Die Grippe-Impfung schützt vor Influenza und möglichen schweren Folgeerscheinungen. Dieser Schutz ist gut, aber nicht perfekt. Ein kleiner Teil der Geimpften erkrankt.
Exadipin wird als pflanzliches Mittel zum Abnehmen beworben. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Belege, dass das auch funktioniert.
Lachen ist gesund. Heißt es. Ob Lachyoga oder eine Lachtherapie positive gesundheitliche Effekte haben, ist allerdings nicht gut untersucht.
Wegen des Verzichts auf Pflanzenschutzmittel sollen Bio-Produkte gesünder sein als konventionelle Ware. Hat die geringere Belastung auch Einfluss auf das Krebsrisiko?
Das Nororvirus verursacht Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Einem Gerücht zufolge soll Zitronensaft den Erreger bekämpfen. Belege dafür gibt es jedoch keine.
Weg mit dem Bürostuhl, her mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch! Ist diese Strategie hilfreich gegen Dauersitzen im Büro?
Übermaß tut selten gut – das scheint sogar für übermäßig langes Sitzen zu gelten. Bisherigen Studien zufolge könnte es Lebenszeit kosten. Gesichert ist das aber nicht.
Wenn die Nebenhöhlen der Nase und der Stirn entzündet sind, fühlt man sich durch Druck und Schmerzen elend. Antibiotika beschleunigen die Heilung nur geringfügig.
Gesunde Weisheitszähne raus! Diese häufige Operation soll Zahn-Probleme im späteren Leben verhindern. Für die Wirksamkeit der OP fehlen allerdings Belege.
Selen als Nahrungsergänzungsmittel zu schlucken schützt nicht vor Krebs. In hohen Dosen könnte Selen sogar schaden.
Viele Menschen sind überzeugt, dass der Vollmond den Schlaf stört. Die zusammengefassten Ergebnisse bisheriger Studien finden dafür keinen Hinweis.
Bei Multipler Sklerose (MS) schädigen Entzündungen zunehmend Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark. Hilft eine „antientzündliche Ernährung“?
Wasserfälle sind nicht nur beeindruckende Naturschauspiele. Sie sollen auch beeindruckend gut bei Asthma helfen. An stichhaltigen Beweisen dafür mangelt es jedoch.
Botox glättet nicht nur Falten, sondern hilft wahrscheinlich auch gegen Migräne. Es schaltet die Migräne aber nicht aus, sondern reduziert die Attacken nur ein wenig.
Probiotika wie Laktobazillen oder Bifidobakterien gelten als Unterstützung beim Abnehmen. Sind die Mikroorganismen wirklich eine wirksame Hilfe beim Gewichtsverlust?
Rauchen schadet der Gesundheit. Aufhören ist aber schwierig. Kaugummis, Pflaster und Sprays mit Nikotin können beim Rauchstopp helfen.
Die wichtigsten Zutaten der mediterranen Diät: Gemüse, Obst, Getreide. Aber auch Nüsse und Olivenöl. Klingt köstlich – und die Kombination schützt offenbar auch Herz und Kreislauf.
In Österreich fließt hervorragendes Trinkwasser aus den Leitungen. Nach der Grander-Methode "belebtes" Wasser ist dennoch ein Erfolg – trotz Mangels an Beweisen.
Goji gilt als wahre „Wunderfrucht“ für die Gesundheit. Sind die vielen Behauptungen rund um die Beere sind tatsächlich belegt?
Gegen Schuppenflechte werden zahlreiche Mittelchen zum Einnehmen beworben. Lindern Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl die Beschwerden?
Im Reagenzglas fängt der rosa Farbstoff Astaxanthin „freie Radikale“ ab, bevor sie Zellen schädigen. Aber hilft die Einnahme gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
Babyschwimmen ist beliebt. Fachleute befürchten jedoch, dass der Kontakt mit Chlorwasser Asthma und Allergien auslösen könnte. Die Wissenschaft ist sich unsicher.
Getränke mit Kohlensäure sollen Krebs auslösen sowie Speiseröhre und Magen schädigen können. Wissenschaftliche Beweise für diese Behauptungen fehlen.
Nahrungsergänzungsmittel mit Kalzium aus japanischen Korallen sollen zahlreichen Zivilisationskrankheiten vorbeugen. Belege zum Nutzen von diesem speziellen Korallen-Kalzium fehlen.
Noni-Früchte riechen nach ranzigem Käse. Und sie werden als Wundermittel beworben. Fehlende Belege zeigen: da ist etwas faul.
Sehbehinderungen im Alter stammen häufig von einer Makuladegeneration. Fachleute vermuten Sonnenlicht als Ursache und raten Kindern zu Sonnenbrillen. Ist dies belegt?
Bei Sportverletzungen kommt häufig das homöopathische Mittel Traumeel als Salbe oder Gel zum Einsatz. Nachweise für eine Wirksamkeit gibt es jedoch keine.
Es klingt verlockend: einfach Amla-Beeren in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen und die Cholesterinwerte normalisieren. Doch Studien dazu fehlen.
Die Luft aus Bienenstöcken hilft angeblich bei Asthma und Allergien. Studien zu Wirksamkeit und Sicherheit fehlen.
Mit bunten „Heilsteinen“ soll Trinkwasser aufgewertet werden. Zu Nutzen und Risiken gibt es keine Untersuchungen.
Laut Feng Shui gehören Spiegel nicht gegenüber das Bett. Ob dies wirklich den Schlaf verbessern kann, ist wissenschaftlich nicht untersucht.