In über 600 Faktenchecks suchen
Bei Arthrose oder rheumatoider Arthritis schmerzen die Gelenke. Bewegungen werden mühsam. Ob eine Pflanze namens Katzenkralle dagegen hilft, ist bisher nicht ausreichend untersucht.
Ätherische Öle duften gut und sind vielseitig verwendbar. Ob sie auch vor Infektionen mit Viren schützen? Studien mit Menschen fehlen bisher.
Propolis soll das Immunsystem stärken und vor dem Coronavirus schützen. Auch gegen Erkältungen und Grippe soll Propolis helfen. Belege für diese Behauptungen fehlen.
Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, werden viele Menschen in Quarantäne geschickt. Durch diese vorsorgliche Maßnahme lassen sich wohl COVID-19-Infektionen verhindern.
Augentropfen mit Atropin können Kurzsichtigkeit bei Kindern wahrscheinlich kurzfristig ausbremsen. Nicht immer scheint der Effekt länger anzuhalten.
Es gibt die Befürchtung, Blutdruckmittel namens ACE-Hemmer könnten das Risiko für Lungenkrebs erhöhen. Die Datenlage dazu ist jedoch widersprüchlich.
Mit Stammzellen gegen Arthrose? Klingt vielversprechend, ist aber wenig ausgereift. Sichere Belege für die Wirksamkeit der Therapie fehlen.
Das Osteoporose-Mittel Teriparatid steht im Verdacht, als Nebenwirkung Knochenkrebs auszulösen. Studien mit Menschen konnten dies bisher nicht bestätigen.
Noch gibt es kein wirksames Medikament gegen das neue Coronavirus. Homöopathische Mittel als Schutz vor Viren sind unwissenschaftlich und nicht plausibel.
Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) ist der Leidensdruck oft hoch und die Beschwerden sind hartnäckig. Kann die Behandlung mit pulsierenden Magnetfeldern (PEMF) helfen?
Die EMDR-Methode kann wahrscheinlich helfen, traumatische Erlebnisse zu bewältigen. Möglicherweise ist die EMDR ähnlich wirksam wie eine andere anerkannte Psychotherapie.
Eine abgenutzte Bandscheibe kann Rückenschmerzen verursachen. Das Einspritzen von Hydrogel in die Bandscheibe soll helfen. Belege dafür fehlen jedoch.
Kapseln mit dem „Schmiermittel“ Hyaluronsäure sollen die Beschwerden bei einer Arthrose im Knie lindern. Diese Behauptung ist aber unzureichend untersucht.
Chlorella-Algen sollen unter anderen für mehr Energie sorgen. Aussagekräftige Studien zum Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln mit Chlorella gibt es allerdings nicht.
Die WHO hofft, dass mit Hilfe von HIV-Selbsttests mehr Menschen über ihren HIV-Status Bescheid wissen. Diese Hoffnung ist wahrscheinlich berechtigt.
Eine Mundspülung mit Öl soll Karies-Bakterien abtöten und so die Zahngesundheit fördern. Wissenschaftliche Belege für das Ölziehen gibt es allerdings nicht.
Der tropischen Pflanze Desmodium („Bettlerkraut“) werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. Sie soll beispielsweise die Leber schützen und heilen. Belege dafür fehlen.
Utipro Plus - eine Kombination aus Propolis, Xyloglucan, Gelatine und Hibiskus - soll Blasenentzündungen lindern und vorbeugen. Belege dafür fehlen jedoch.
Heilerde zum Einnehmen gilt als natürliches Mittel gegen Gastritis. Ob sie wirklich hilft, ist jedoch nie untersucht worden.
Das Kleine Fettblatt wird als „Gedächtnispflanze“ beworben. Unterstützt die Pflanze, wissenschaftlich Bacopa monnieri genannt, tatsächlich die geistige Leistungsfähigkeit?
Bei Durchfall ist Heilerde ein beliebtes Hausmittel. Studien mit Kindern deuten an, dass eine Heilerde-Sorte mit dem Tonmineral Smektit ein wenig hilft.
Chyawanprash ist in Indien als Nahrungsergänzung weit verbreitet. Das aromatische Mus wird aber mittlerweile weltweit verkauft. Es soll die Gesundheit positiv beeinflussen.
Der Balsamapfel hilft angeblich, eine HIV-Infektion zu bekämpfen. Das ist bislang aber nur im Labor untersucht.
Thymian in allerlei Gerichten ist eine feine Sache. Ob das Kraut aber dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft, wie Internet-Seiten behaupten? Das ist bislang nicht in aussagekräftigen Studien untersucht.
Kaum eine Frau kennt sie nicht: Blasenentzündungen. Können Rosmarin, Liebstöckel und Tausendgüldenkraut (einzeln oder kombiniert) helfen?
Nur mit Gedankenkraft hilft Theta Healing angeblich bei zahlreichen Leiden. Voraussetzung dafür sollen Theta-Hirnwellen sein. Diese scheinen bei der Methode jedoch gar nicht aufzutreten.
Ingwer würzt viele Gerichte und Getränke. Doch hilft der Wurzelstock auch gegen Brustkrebs? Berichte im Internet schüren hier Hoffnung. Doch jegliche Beweise fehlen.
Schmerzen, Schwellungen, steife Gelenke – das sind typische Beschwerden bei Rheuma. Wir haben recherchiert, ob Extrakte aus der Dreiflügelfrucht dagegen helfen.
Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs werden häufig durch eine Operation entfernt. Ob sich auch Zäpfchen mit Imiquimod zur Behandlung eignen, ist nicht gut abgesichert.
Dem „Superfood“ Chia werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. Bisherige Studien deuten jedoch darauf hin, dass die schwarzen Samen die Gesundheit nicht fördern.
Salben und Gels mit Arnika sind beliebte Hausmittel bei Schmerzen in Knochen, Muskeln und Gelenken. Dass sie helfen, ist aber nicht gut abgesichert.
Bei Nackenschmerzen empfinden viele Menschen Wärmepflaster und wärmende Auflagen als angenehm. Ob sie auch eine schmerzlindernde Wirkung haben, ist jedoch fraglich.
Pinienrindenextrakt soll die Gelenkbeschwerden bei einer Arthrose lindern. Die bisherigen Studien lassen aber keine verlässlichen Schlussfolgerungen zu.
Ob Pflaster mit Chili-Extrakt oder selbstwärmende Pflaster – beide Arten von Wärmepflastern können Schmerzen im unteren Rücken wahrscheinlich ein wenig lindern.
Cannabis soll Gerüchten zufolge als Anti-Krebs-Mittel wirken. Wir haben keinerlei Belege dafür gefunden.
Viele Frauen wollen Regelschmerzen mit natürlichen Mitteln behandeln. Ingwer könnte die Schmerzen ein wenig lindern. Gesichert ist das jedoch nicht.
Gerüchten zufolge erhöht der häufige Verzehr von Kartoffeln das Risiko für Krebs. Bisherigen Studien zufolge ist diese Befürchtung unbegründet.
Braunhirse soll bei Rheuma helfen. Studien können diese Behauptung allerdings nicht belegen.
Saures kann den Zahnschmelz angreifen. Es ist aber fraglich, ob Kohlensäure in sprudelnden Getränken ausreicht, um die Zähne zu schädigen.
Die Lichttherapie mit UV-Licht gehört bei Schuppenflechte zu den bewährten Behandlungen. Aber wie sieht es mit Blaulicht aus?
Dass Ultraschall-Untersuchungen für das Ungeborene schädlich sind, hat sich in Studien nicht bestätigt. Einen Beleg für absolute Sicherheit gibt es aber nicht.
Tabletten gegen hohes Cholesterin schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Nicht immer reichen sie jedoch aus. Helfen dann zusätzliche Spritzen mit PCSK9-Antikörpern?
Kombucha-Tee soll die Gesundheit vielfältig fördern. Aussagekräftige Forschung dazu fehlt jedoch. Stattdessen besteht der Verdacht auf seltene, aber schwere Nebenwirkungen.
Gerüchten zufolge soll die Frucht des Tropenbaums Graviola gegen Krebs wirken. Aussagekräftige Studien dazu? Fehlanzeige!
Präparate mit Extrakten aus Bockshornklee-Samen sollen das Sexualleben des Mannes positiv beeinflussen. Auf Basis der besten verfügbaren Studien ist dazu aber keine solide Einschätzung möglich.
Vegan zu leben muss keinen Nährstoff-Mangel verursachen. Unklar ist, wie gesund Veganismus im Vergleich zur vegetarischer Ernährung ist.
Binaurale Beats sind schwingende Klänge. Ihnen wird eine entspannende und angstlindernde Wirkung nachgesagt. Bisherige Studien haben jedoch keine Belege dafür erbracht.
Eine Chemotherapie bei Krebs ist nicht immer erfolgreich. Ob die zusätzliche Einnahme von Disulfiram die Behandlung verbessert, ist bisher unzureichend untersucht.
Die traditionelle Teesorte Oolong soll die Gewichtsreduktion erleichtern. Entsprechende Studien mit übergewichtigen Menschen gibt es keine.
Chlorophyll-Tabletten werden als Mittel gegen Körper- und Mundgeruch beworben. Belege dafür fehlen. Den Geruch von Urin und Stuhl dürften sie auch nicht beeinflussen.
Die Menstruationstasse ist eine Alternative zu Binden und Tampons. Verglichen mit Einweg-Binden erhöht sie das Infektionsrisiko wahrscheinlich nicht.
Laborexperimente deuten darauf hin, dass Leoligin und andere Substanzen aus dem Edelweiß eine medizinische Wirkung haben. Beim Menschen ist das jedoch nicht erforscht.
Wer Rotwein und gereiften Käse nicht verträgt, leidet eventuell an einer Histaminintoleranz. Helfen Kapseln mit Diaminoxidase? Das ist bisher unzureichend erforscht.
Oregano-Öl wird als natürliches Antibiotikum beworben. Ob es im menschlichen Körper diese und andere heilende Wirkungen hat, ist jedoch offen.
Cannabis soll bei der Parkinson-Krankheit helfen. Aber kann Hanf tatsächlich die Beschwerden verbessern?
Wenn die Nerven flattern: Helfen Bachblüten-Mittel gegen Prüfungsangst? Bisherigen Hinweisen zufolge bringen sie keine echte Linderung.
Viele Frauen wollen Regelschmerzen mit natürlichen Mitteln lindern. Ein oft empfohlenes Hausmittel: Magnesium. Ob der Mineralstoff wirklich hilft, ist jedoch unklar.
Feldenkrais soll Schmerzen in Nacken und Rücken lindern. Ob die Bewegungsübungen helfen, ist unzureichend erforscht.
Tief sitzt die Angst vor Unsichtbarem. Das gilt auch für Handystrahlung. Entsprechend floriert das Geschäft mit angeblich „schützenden“ Aufklebern.
Juckreiz und Hautausschlag sind quälende Begleiter der Neurodermitis. Ein regelmäßiges Basenbad soll helfen. Studien, in denen das funktioniert, gibt es keine.