Finanzierung & Unabhängigkeit

Medizin transparent ist ein Projekt der unabhängigen Wissenschaftsorganisation Cochrane Österreich und des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität Krems).

Das Projekt wird ausschließlich aus unabhängigen Quellen finanziert. Um unsere Unabhängigkeit zu wahren, verzichten wir auf Werbung und akzeptieren keine Gelder von profitorientierten Unternehmen. Wir nehmen somit niemals Geld von Pharmaunternehmen, Herstellern von Gesundheitsprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln, kommerziellen Anbietern von Gesundheitsdiensleistungen oder mit diesen verbundenen Organisationen.

 

Förderungen 2026

Medizin Transparent erhält im Jahr 2026 Förderungen in Summe von (vorasussichtlich, Stand Jänner 2026) € 160.782 von folgenden Fördergebern:

Kein Fördergeber hat Einfluss auf die Inhalte der Faktenchecks, die auf Medizin-transparent.at veröffentlicht werden.

Förderungen 2025

Medizin Transparent erhielt im Jahr 2025 in Summe € 163.349,- an Förderungen von folgenden Fördergebern:

Kein Fördergeber hat Einfluss auf die Inhalte der Faktenchecks, die auf Medizin-transparent.at veröffentlicht werden.

Förderungen 2024

Medizin Transparent erhielt im Jahr 2024 in Summe € 166.750,- an Förderungen von folgenden Fördergebern:

Kein Fördergeber hat Einfluss auf die Inhalte der Faktenchecks, die auf Medizin-transparent.at veröffentlicht werden.

Förderungen 2023

Medizin Transparent erhielt im Jahr 2023 in Summe € 279.500,- an Förderungen von folgenden Fördergebern:

Kein Fördergeber hat Einfluss auf die Inhalte der Faktenchecks, die auf Medizin-transparent.at veröffentlicht werden.

Frühere Fördergeber

In der Vergangenheit haben folgende Fördergeber zur Finanzierung von Medizin transparent beigetragen:

Unsere freie Autorin Iris Hinneburg erhielt im Jahr 2022 für einzelne Recherchen zum Thema Covid-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche eine zusätzliche Förderung durch die Riff freie Medien gGmbH aus Mitteln der Klaus Tschira Stiftung. Dies ist unter allen Artikeln auf Medizin transparent gesondert erwähnt, die diese geförderten Recherchen zur Grundlage haben.

Redaktionelle Unabhängigkeit

Als Projekt von Cochrane Österreich ist Medizin transparent gemäß Interessenskonflikt-Richtlinien des internationalen Wissenschaftsnetzwerks Cochrane zu Unabhängigkeit und strikter Objektivität verpflichtet. Cochrane ist in Großbritannien als gemeinnützige Organisation registriert. Cochrane – und somit auch Cochrane Österreich – nimmt kein Geld aus kommerziellen oder anderweitig mit Interessenkonflikten behafteten Quellen an. Dies ist ein Grundsatz von Cochrane und ermöglicht das Erstellen von wissenschaftsbasierten Arbeiten und Informationen frei von Einflüssen. Cochrane Österreich ist angesiedelt am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität Krems).

Aufgrund der beschriebenen Selbstverpflichtung akzeptiert Cochrane Österreich nur Fördergeber, die keinen Einfluss auf Inhalte oder Themenauswahl von Medizin transparent ausüben. Grundlage für die Themenauswahl sind Anfragen von Leserinnen und Lesern sowie Themen, die in den Medien oder der Werbung behandelt oder in der Öffentlichkeit häufig diskutiert werden. Da die zeitlichen und personellen Ressourcen des Redaktionsteams begrenzt sind, trifft das Team eine unabhängige Auswahl der zu prüfenden Fragestellungen nach folgenden Kriterien:

  • Relevanz: Ist das Thema wichtig, betrifft es viele Menschen?
  • Aktualität: Ist die Fragestellung gerade aktuell?
  • Suchanfrage-Häufigkeit: Suchen viele Menschen in Internet-Suchmaschinen nach diesem Thema?

Medizin transparent ist ein objektiver, unpolitischer und nicht-parteiischer Faktencheck-Service. Wir verpflichten uns zu politischer Unabhängigkeit und lehnen die Zusammenarbeit mit einer politischen Partei ab. Unsere Themenwahl orientiert sich ausschließlich an den genannten Kriterien und bevorzugt keine Themen, die einer bestimmten politischen  Richtung zuzuordnen sind. Wir distanzieren uns von Wahlempfehlungen oder Werbung für eine politische Partei, Richtung oder Kandidat/innen für ein öffentliches Amt. Mitglieder des Redaktionsteams dürfen keine bezahlte Stelle oder prominente unbezahlte Funktion bei einer politischen Partei, der Regierung oder einer Institution innehaben, die im Einfluss der Regierung oder einer politischen Partei steht. Mitglieder des Redaktionsteams von Medizin Transparent dürfen keine politischen Erklärungen im Namen von Medizin transparent, im Namen des Departments oder im Namen von Cochrane Österreich abgeben und keine Geschenke, Gefälligkeiten oder Dienstleistungen mit vorteilhaften Bedingungen im Arbeitsumfeld annehmen, die das übliche Maß an an Höflichkeit übersteigen.

Transparenz von Interessenskonflikten

Medizin transparent ist bestrebt, nur mit Personen zusammenzuarbeiten, die keine Interessenskonflikte haben. Um mögliche Interessenskonflikte transparent zu machen, veröffentlichen wir auf medizin-transparent.at eine ensprechende Erklärung für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf der Team-Seite.

 

Weitere Partner

Folgende Partner-Seiten übernehmen im Zuge einer unbezahlten Kooperation manche der Inhalte von Medizin transparent. Es bestehen oder bestanden zu keinem Zeitpunkt finanzielle Verbindungen:

  • das öffentliche Gesundheitsportal Gesundheit.gv.at verlinkt auf Inhalte von Medizin transparent.
  • die Austria Presse Agentur (APA) wird regelmäßig von Medizin transparent bei der Einordnung von Falschinformationen zu Gesundheitsthemen unterstützt.
  • Patientenanwaltschaft Niederösterreich veröffentlicht Kurzzusammenfassungen inklusive Links auf Medizin-transparent-Faktenchecks in ihrem monatlichen Newsletter.
  • Cochrane-Blog Wissen Was Wirkt übernimmt und verlinkt gelegentlich Inhalte aus Medizin transparent.
  • Verein für Konsumenteninformation veröffentlicht monatlich in der Zeitschrift ‚Konsument‘ eine Kurzfassung eines Medizin-transparent-Faktenchecks und verlinkt auf die Langfassung, und erhält von Medizin transparent Unterstützung bei Klagen wegen unerlaubter Gesundheitswerbung.
  • Verbraucherschutzverein veröffentlicht zweimal jährlich in seinem Magazin einen Faktencheck von Medizin transparent in gekürzter Form.
  • Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) kooperiert mit Medizin transparent auf Social media in Form von geteilten Postings und veröffentlicht in ihrem viermal jährlich erscheinenden Versicherten-Magazin Kurzfassungen von Medizin-transparent-Faktenchecks.
  • Die Johanniter-Unfallhilfe veröffentlicht in ihrem viermal pro Jahr erscheinenden Mitglieder-Magazin eine Zusammenfassung thematisch verwandter Medizin-transparent-Faktenchecks.
  • Die Verbraucherzentrale kooperiert auf Social media mit Medizin transparent in Form gemeinsamer Postings zu Verbraucherschutz-Themen.

Das Deutsche Netzwerk für Gesundheitskompetenz hat Medizin transparent in die Liste verlässlicher Gesundheitsinformationen aufgenommen:

DNGK-Programm Verlässliches Gesundheitswissen 2022

Links zu ähnlichen Projekten

Folgende internationale Initiativen verfolgen ähnliche Ziele wie Medizin Transparent:

Eingestellte Projekte:

 

(letzte Änderung: 20.1.2026)